Alte Salzstrasse
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Sehenswürdigkeiten entlang der Salzstraße

Salz war die Grundlage für den Reichtum der an diesem Handel und Transport beteiligten Städte, entweder durch die Förderung wie in Lüneburg, durch den Handel wie in Lübeck oder durch Zölle, die die durchkommenden Fuhrleute zahlen mussten, wie in Mölln.
Wasserturm in Mölln Die Städte halfen ihrem Einkommen unter anderem durch Gesetze nach, die es den Fuhrwerken verboten, die Stadt zu umfahren. Wer dieses Gesetz brach, musste damit rechnen, dass die Ware beschlagnahmt wurde. Auf diese Weise wurde gesichert, dass nicht nur die Zölle kassiert werden konnten, sondern auch Herbergsbesitzer, Gastwirte und lokale Handwerker ihr Einkommen hatten.
Die oft noch erhaltenen, prachtvollen Fachwerkbauten und Kirchen in diesen Städten sind ein bleibendes Zeichen des damaligen Wohlstandes.

Heute lockte die idyllische, vor allem im Bereich der Lauenburgischen Seen hügelige Landschaft Touristen auf entsprechend ausgebauten Radwanderwegen in nur drei bis vier Tagen zum gleichen Ziel.

Wenn auch von der Alten Salzstraße selber heute nicht mehr viel zu sehen ist - es sind nur wenige Abschnitte erhalten - so bieten die Städte entlang des Königsweges genug historische Sehenswürdigkeiten, die an die Glanzzeit des Salzhandels erinnern.

Brücke in LüneburgIn Lüneburg ist das Deutsche Salzmuseum der Ausgangspunkt einer geschichtlichen Reise - hier können Zeugnisse der damaligen Salzgewinnung wie z.B. Salzpfannen und besichtigt werden, zu bestimmten Zeiten kann man das Salzsieden beobachten oder sich sogar selber daran versuchen, und natürlich gibt es zahlreiche Informationen zur Salzgewinnung und zum Salzhandel in Lüneburg. Die historische Altstadt bietet Fachwerkhäuser als Zeichen des damaligen Reichtums, ebenso die Gebäude mit den typischen Treppengiebeln an den Plätzen Am Sande und am Rathaus. Der alte Hafen mit dem Kran ist der Ort, von dem aus das Salz damals über die Ilmenau auf Reisen ging.

LauenburgDie Schifferstadt Lauenburg liegt direkt an der Elbe und bietet ebenfalls eine hübsche Altstadt. In der Nähe der Stadt kann auch eine der alten Schleusenanlagen besichtigt werden, die es zahlreich auf dem Wasserwegs zwischen Lüneburg und Lübeck gab und die den Transport des Salzes so verlangsamten.

Mölln ist allgemein besonders durch die literarische Figur des Till Eulenspiegel bekannt geworden, der auch ein Denkmal unterhalb der Nikolaikirche gewidmet ist. Die prächtigen Fachwerkhäuser verraten, dass auch dieser Ort vom mittelalterlichen Salzhandel profitierte. Vom Wasserturm aus können sogar noch Reste der Alten Salzstraße entdeckt werden.

Salzspeicher in LübeckLübeck galt und gilt als das "Tor zur Ostsee" - hier sorgte das über die "Salzstraße" transportierte "Weiße Gold" für Reichtum und Macht. Symbolisch dafür stehen das "Holztor" und die "Lüneburger Salzspeicher".
Von Weitem sieht man bereits die prachtvollen Türme des Domes, der Marienkirche, Katherinenkirche, Jacobikirche und Petrikirche.