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Wer eine mittelalterliche und entsprechend restaurierte Burg besichtigt, wird oftmals einen schön verzierten Holzkasten an der Wand nahe der großen Feuerstelle in der Küche bemerken. In ihm wurde das Salz trocken und sicher aufbewahrt.
Was für uns heute ein Pfennigartikel ist, war im Mittelalter von allerhöchster Bedeutung und von großem Wert: nicht umsonst wurde es auch das "Weiße Gold" genannt.
Um das gesamte Land mit diesem wertvollen Rohstoff zu versorgen, musste dieser oft über weite Entfernungen transportiert werden - die an dem Salzhandel entlang der "Salzstraßen" beteiligten Städte wurden reich und mächtig, vielen von ihnen ist das auch heute noch anzusehen.
Einer der bedeutendsten Handelswege war die "Alte Salzstraße", die von Lüneburg - wo das Salz gewonnen wurde - durch Schleswig Holstein in die Hansestadt Lübeck führte. Auf dieser Seite erfahren Sie, woher das Salz kam, wofür es verwendet wurde, wie die Transportbedingungen waren und welche Städte entlang des Weges an dem Handel beteiligt waren.
Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen mit diesem Stück "schmackhafter" Geschichte!
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